Workshop "Orthoptik & Schieloperation"
Zwei intensive, spannende Tage beim Schieloperations-Workshop liegen hinter uns.
Dank der vorbereitenden Lernvideos konnten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon vorab in die Materie einarbeiten – und so blieb vor Ort umso mehr Zeit zum gemeinsamen Nachdenken, Diskutieren und Tüfteln an Fallbeispielen. Praxisnahe Unterlagen sorgten dafür, dass viele der besprochenen Inhalte auch später im Berufsalltag griffbereit bleiben. Und weil gutes Denken bekanntlich Energie braucht, waren auch ausreichend Snacks zur Stelle.
Wer bereits einmal die Gelegenheit hatte, von Ulrike Pichler zu lernen, weiß: Man geht selten ohne neue Ideen – und schon gar nicht ohne Aha-Momente nach Hause. Mit ihrem großen Fachwissen und ihrer wertschätzenden, nicht bewertenden Art schafft sie eine Atmosphäre, in der Fragen jederzeit willkommen sind. So wird aus komplexer Theorie schnell ein gemeinsames Knobeln, Diskutieren und Lernen – und genau das macht diesen Workshop so besonders.
Der Workshop richtete sich sowohl an Einsteigerinnen und Einsteiger als auch an erfahrene Kolleginnen und Kollegen. Jede Erfahrungsstufe konnte neue Erkenntnisse, praktische Tipps und den einen oder anderen neuen Blickwinkel mitnehmen. Auch wenn sich der Kurs in erster Linie mit der Planung von Schieloperationen beschäftigt, reichen die Inhalte weit über den Operationssaal hinaus.
Viele der besprochenen Aspekte sind auch im Ordinationsalltag äußerst hilfreich: etwa wenn es darum geht, Patientinnen und Patienten verständlich über mögliche operative Schritte zu informieren, sie gut auf einen Eingriff vorzubereiten oder realistische Erwartungen an die Zeit danach zu vermitteln, bevor eine Überweisung an eine Klinik erfolgt. Davon profitieren nicht nur Orthoptistinnen und Orthoptisten mit Interesse an der Operationsplanung, sondern ebenso Kolleginnen und Kollegen aus Ordinationen sowie Ärztinnen und Ärzte, die ihre Patientinnen und Patienten begleiten.
Ein rundum gelungener Workshop mit vielen praktischen Inputs für die tägliche Arbeit.
- Andreina Pontoni
Fotos (c) Ulli Pichler