Wie wird eine Fehlsichtigkeit festgestellt?

Zur groben Orientierung wird die Fehlsichtigkeit vorab durch ein elektronisches Gerät gemessen. Danach ermittelt die Orthoptistin/der Orthoptist bzw. die Augenfachärztin/der Augenfacharzt anhand eines Sehtests die benötigte Brillenstärke, indem verschiedene Glaslinsen vorgesetzt werden. Bei Kindern und erwachsenen Patientinnen und Patienten mit Beschwerden (z. B. Kopfschmerzen, verschwommenes Sehen etc.) wird die Fehlsichtigkeit durch eine medikamentöse Pupillenerweiterung bestimmt. Durch das Eintropfen der Augentropfen kommt es zur Erweiterung der Pupillen und der Scharfstell-Mechanismus (Akkommodation) der Augenlinse wird für ein paar Stunden ausgeschaltet, was eine exakte Messung der Fehlsichtigkeit ermöglicht. Wichtig dabei ist, dass nach dem Eintropfen das Lenken von Kraftfahrzeugen für mehrere Stunden untersagt ist, Sie/Ihr Kind in der Nähe schlechter sehen/sieht und sich durch die weiten Pupillen eine deutliche Lichtempfindlichkeit einstellt. TIPP: Nehmen Sie sich/Ihrem Kind eine Sonnenbrille und/oder einen Sonnenschutz (z. B. Kappe) mit.

WICHTIG: Wird bei Ihrem Kind ein Schielen oder eine auffällige Fehlsichtigkeit diagnostiziert, sollten Sie auch weitere Geschwister untersuchen lassen. Dabei gilt, dass kein Kind zu jung für eine Augenuntersuchung ist!

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